Endlich Land sehen – heute: „Einfach tun!“, sagt Monique aus Berlin 1


Pferde Landleben

Foto: Monique Münch www.wassertuer.de

Warum zieht eigentlich jemand in die Oberlausitz? Was sind das für Menschen, wie alt sind die, was machen die da? Nun, wie ich festgestellt habe, sind das ganz unterschiedliche Menschen: unterschiedliches Alter, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Lebenssituation.

Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: die Sehnsucht nach #Landleben, nach #Selbstverwirklichung, nach einem #Neubeginn in ihrem Leben.

Und alle können damit leben oder finden es sogar besonders spannend, dass etwas erst noch im Werden begriffen ist: das alte Haus, das oft erst nach und nach saniert wird und lange Zeit eine Baustelle (mit vielen Optionen) bleibt, eine berufliche (Neu-) Orientierung, die manchmal schrittweise erfolgt und/oder eine neue Form von Lebensgemeinschaft, die sich ergeben kann, weil man nun den Raum dazu hat.

Und neben der wunderschönen Landschaft, den netten Leuten, der Nähe zu Tschechien und Polen ist bei der Ortswahl natürlich noch ein Punkt entscheidend: egal ob Du in der Oberlausitz einen Hof kaufen willst oder ein Haus – beides ist hier deutlich günstiger zu erwerben als in den meisten anderen schönen Gegenden. Noch.

Familiensinn plus Selbstverwirklichung

Ich könnte mir vorstellen, dass der Impuls, auf´s Land zu ziehen, stärker wird, wenn man Kinder, eine Familie hat. Jedenfalls haben viele Raumpioniere, die ich bisher kennen gelernt habe, Kinder oder folgen ihren Kindern. Und dann gibt es auch noch die, die mit Freunden oder Bekannten eine Art Wahlfamilie gründen, die eine neue Art des Zusammenlebens erproben. Einsame Wölfe, die sich auf´s Land zurückziehen, habe ich jedenfalls bisher noch nicht getroffen. Aber wer weiß…

Beim letzten Interview hast Du sehr junge Leute kennen gelernt, die mit ihren kleinen Kindern und Freunden noch gar nicht so lange auf einem alten Bauernhof Gemeinsam am Rotstein in der Nähe von #Löbau leben. Heute triffst Du Monique Münch, die mit ihrem Mann und ihren halbwegs erwachsenen Söhnen auf einen Dreiseitenhof nach Markersdorf in die Nähe von Görlitz gezogen ist.

Moniques Eltern – beide etwa Mitte 60 – waren übrigens von dieser Gegend bei ihren Besuchen so angetan, dass sie sich kurzentschlossen ebenfalls in einem Häuschen in der Nähe niedergelassen haben, anstatt in ihrem Haus in Berlin zu bleiben.

Landleben: Ruhe, Raum und Entdeckungslust

Mit Monique habe ich direkt stundenlang gequatscht, als wir uns das erste Mal in Görlitz getroffen haben. Sehen und quatschen war sozusagen eins. Bestimmt liegt das auch daran, dass unsere Kids jetzt jeweils in dem Alter sind, dass sie sehr gut ohne ihre Mütter klar kommen und die Mütter (wir) es ein Stück weit genießen, uns wieder mehr unseren eigenen Interessen zuwenden zu können. Die in vielen Punkten anscheinend deckungsgleich sind.

Alles hat seine Zeit und jede Zeit hat ihre Vor- und Nachteile. Ich sage immer, mit der Pubertät der Kinder beginnt auch die zweite Pubertät der Mütter. Man hat plötzlich mehr Freiräume, ist selbstbestimmter, orientiert sich neu, ja, startet manchmal ganz neu durch.

Man beschäftigt sich (wieder) mit vielen Dingen, für die man vorher viele Jahre lang einfach keinen Kopf und keine Zeit hatte. Und hier, in der Oberlausitz, hat man in jedem Fall genug Raum und Möglichkeiten, um sie auch umzusetzen.

Chancen und Leben

Die Projekte, die Monique jetzt hier in der Oberlausitz für sich neu entdeckt hat, sind ihre eigenen Pferde, ihr eigener Hof und vor allem ihr eigener Blog Wassertür – Chancen und Leben. Mit Sicherheit ist der Titel ihres Blogs nicht zufällig gewählt, sondern gibt ihr positives Lebensgefühl, ihren poetischen Blick auf die Welt wieder. Behaupte ich jetzt einfach mal so als Hobbypsychologin und tRaumpilotin :).

In ihrem Blog findest Du regelmäßig neue Impressionen aus der Oberlausitz, aber auch aus anderen Teilen der Welt. Übrigens findest Du sie auch auf Facebook und auf Instagram – schau doch einfach mal rein.

Und sicherlich wird es nicht bei diesen Projekten bleiben. Ich bin mir sicher, dass sie in Zukunft noch vieles neu anschieben und ausprobieren wird…

Interview mit Monique Münch

Haustür Landleben

Foto: Monique Münsch www.wassertuer.de

tRaumpilotin: Erzähl ein bisschen von Dir: wie und wo hast Du vorher gelebt, was hast Du gemacht?

Monique: Ich bin Jahrgang ’72, hab zwei erwachsene Söhne (18 und 20). Geboren bin ich in Berlin-Mitte. 1991 bin ich dann nach meiner Ausbildung von Berlin nach Bruchsal in Baden-Württemberg gezogen. Dort sind auch meine Söhne geboren. 2001 dann der Umzug nach Virneburg in der Eifel (Rheinland-Pfalz).

2007 kamen wir dann nach Hagenwerder bei Görlitz. Zwischen halbtags in einer Steuerkanzlei arbeiten zu gehen und Kinder zu erziehen, hab ich die ganze Zeit für die Hobbys meiner Kinder gelebt: Kart-Slalom fahren, reiten und Fußball.

tRaumpilotin: Wie bist Du darauf gekommen, ausgerechnet in die Oberlausitz zu ziehen?

Monique: Mein Mann hatte hier einen Firmenauftrag (er ist seit 2003 selbständig) und der sollte länger gehen. Das Pendeln von Görlitz in die Eifel (700 km einfach) wäre auf Dauer zu anstrengend und teuer geworden.

Da mein ältester Sohn von der Grundschule auf die nächsthöhere Schule wechseln sollte, haben wir das zum Anlass genommen, unseren Familienwohnsitz erst mal nach Hagenwerder in eine 4-Raum-Wohnung zu verlegen. Wir wollten erst einmal in Ruhe nach einem Objekt suchen, wo mein Mann auch sein Gewerbe betreiben könnte.

2010 kam dann die Flut nach Hagenwerder und wir haben dadurch einige wichtige Dinge verloren. Da haben wir unsere Bemühungen dann intensiviert.

tRaumpilotin: Du bist aus der Großstadt auf´s platte Land gezogen, wieso nicht in eine Kleinstadt? Woher kam die Idee, so einen starken Kontrast zu wählen und auf´s Land zu ziehen? Was hat den Ausschlag gegeben?

Monique: Ich muss dazu sagen, ich hab nie wirklich in der „Großstadt“ gelebt. Meine Eltern hatten im Nordosten von Berlin ein Eigenheim mit großem Garten. Also schon damals viel Natur. Nur nicht so viel Ruhe wie hier. Krach von der S-Bahn und der Autobahn, wenn der Wind ungünstig stand.

So richtig aufs Land zu ziehen, war schon in der Eifel sehr aktuell. Dort hatten wir in einem kleinen Dorf ein kleines Haus gemietet. Die Kinder konnten sich im Dorf frei bewegen ohne das man Sorgen hatte, dass ihnen etwas passiert. Hier waren der treibende Keil die Flut 2010 und das Pferd von meinem Sohn. Darum auch so ein großer Hof.

Bei der Flut 2010 haben wir viele Sachen, die im Keller standen, verloren (eine komplette Küche und meine geliebten Bilder von Carl Blechen 🙁 ) Wir wollten Distanz zwischen uns und die Neiße bringen.

Dann sollte das Pflegepferd meines Sohnes verkauft werden, an dem er sehr hing, also brauchten wir dafür einen Hof mit Stall und viel Weidefläche, da wir ihm Amigo zur Jugendweihe geschenkt haben.

tRaumpilotin: Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur Umsetzung?

Monique: 10 Jahre

tRaumpilotin: Welche Kriterien waren ausschlaggebend, dass Ihr Euch genau diesen alten Dreiseitenhof in der Nähe von Görlitz ausgesucht habt?

Monique: Viel Platz (8700m²) für relativ wenig Geld, ruhige Lage, guter Zustand und eine gute Verkehrsanbindung nach Görlitz für die Kinder, damit sie zur Schule kommen, da ein Schulwechsel nicht in Frage kam. Und die Fliesen im Flur haben mir so gut gefallen. Außerdem konnten wir sofort einziehen, wenn man keine großen Ansprüche hatte.

tRaumpilotin: Gab es irgendeine Unterstützung, eine Art Starthilfe, als Ihr Euch dort niederlassen wolltet? Menschen, die Euch geholfen haben oder Finanzierungshilfen?

Monique: Als erstes braucht man eine Bank, die mit einem dieses Abenteuer eingeht. Die hatten wir, Gottseidank. Dann einige Freunde mit handwerklicher Begabung. Diese Fördermaßnahmen des Landes Sachsen haben wir erst gar nicht gemacht, denn 1 Jahr oder länger sowohl Miete als auch Kredit zu zahlen, darauf hatten wir keine Lust und extra Geld für einen Architekten auszugeben auch nicht.

Diese spezielle Förderung bekommst Du nämlich nur, so lange das Objekt noch nicht bezogen ist. Nannte sich, glaub ich, ILE Förderung. Da geht es um die Neubesiedelung der ländlichen Region. Der Bescheid kann aber bis zu einem halben Jahr oder länger dauern und so lange hätten wir nicht dort einziehen dürfen, also Kredit und Miete parallel zahlen müssen, geschweige von den anderen zusätzlichen Kosten.

Das konnten wir uns so nicht leisten, also haben wir es ohne versucht und auch geschafft.

Wir haben unser Geld zusammengekratzt und alles nach und nach gemacht, so wie es grad ging. Ich hab 2 Jahre lang in einer provisorischen Küche im oberen Flur ohne Wasser (musste ich immer aus dem Bad holen) gekocht. Mein Sohn aber fand das toll: der Kühlschrank stand so quasi direkt vor seiner Zimmertür.

tRaumpilotin: Wieviel musstet Ihr denn investieren und wie konntet Ihr das stemmen? Muss man reich sein, um so etwas umzusetzen oder können das auch Leute mit einem normalen Einkommen und wenig Eigenkapital schaffen?

Monique: Investieren muss man vor allen Dingen Zeit und Geduld. Was das bis jetzt gekostet hat, weiß ich nicht. Wir sind ja auch noch nicht fertig. Reich muss man auf keinen Fall sein, nur sollte man seine Erwartungen überprüfen. Man kann nicht erwarten, wenig Geld zu bezahlen und eine Luxusausstattung zu haben.

Es war lange eine Baustelle, da darf man nicht zimperlich sein und jemand, der einen Putzfimmel hat, hat sowieso verloren. Eigenkapital hatten wir nicht. Es war sogar eine über 100% Finanzierung.

tRaumpilotin: Wie haben die Leute im Ort reagiert, als Ihr hierher gezogen seid?

Monique: Unsere näheren Nachbarn waren sehr glücklich, weil jetzt keine schreienden Kühe mehr vor ihren Fenstern standen, sondern unsere Pferde. Es sind zumeist alles Rentner. Und eines habe ich mir aus Berlin leider erhalten, ich bin nicht so für große Gemeinschaften, daher leben wir eher für uns.

Doch zu unseren angrenzenden Nachbarn haben wir ein freundschaftliches Verhältnis. Wer unsere Hilfe braucht, bekommt sie auch prompt oder wir verschenken Äpfel für Mus, oder Heu für die Karnickel. Eigentlich helfen wir uns gegenseitig. Das ist schön. Doch wie gesagt, nur in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

tRaumpilotin: War es nicht schwierig, alles hinter sich zu lassen – Freunde, Familie, gewohntes Umfeld, Sicherheit?

Monique: Wir sind so oft umgezogen und haben immer wieder neue Menschen kennen gelernt, dass dies kein Problem für uns war. Von meinen Eltern war ich seit 1991 räumlich getrennt. Den Kontakt zu unseren wahren Freunden haben wir auch nie verloren. Alle anderen waren eine kurze Episode in unserem Leben, die uns viel gelehrt haben.

tRaumpilotin: Ist der Hof „nur“ Euer Wohnort oder lebt Ihr auch davon? Wenn nein: wie sieht Dein Job aus und wie bist Du daran gekommen?

Monique: Wir wohnen nur auf dem Hof. Haben allerdings letztes Jahr unser erstes Fohlen gezogen. Gearbeitet hab ich erst in einer Steuerkanzlei. Die haben mich über die Agentur gefunden. Jetzt bin ich in einem Autohaus.

Den Job hat mir der Mann einer Freundin vermittelt. Ich hoffe demnächst dort in die Marketingabteilung zu wechseln und dann weniger Stunden zu arbeiten, um mehr Zeit für Hof und Pferde zu haben.

tRaumpilotin: Machst Du einfach Dein Ding oder engagierst Du Dich auch für die Region? Mit wem bist Du vernetzt und mit wem arbeitest Du zusammen?

Monique: Noch haben wir viel mit unserem Hof zu tun. Ausbauen und so. Vernetzt sind wir international, da mein Mann weltweit arbeitet. Doch ich hab hier auch ein paar interessante Menschen kennen gelernt, wie Thomas Beier (Görlitzer Anzeiger), Uta Pleschak (sie hat eine Naturschule) oder die vielen Freunde, die wir hier auch durch unseren Hof gefunden haben.

tRaumpilotin: Wie sehen Deine Pläne in naher und ferner Zukunft aus? Was oder wen brauchst Du noch dafür?

Monique: Natürlich unseren Hof schick zu machen und für meinen Mann eine Werkstatt einzurichten. Meine Jungs gut durch die Lehre und das Studium zu bringen. Meinen Blog bekannt zu machen.

Ich möchte im Alter ein Standbein neben der Rente haben, da die ja wohl nicht üppig ausfallen wird. Mit dem Internet ist man so ungebunden und ich kann meine Interessen und Hobbys ausleben. Wenn dabei noch die eine oder andere „Mark“ abfällt, wäre es schön.

tRaumpilotin: Ein Leben auf dem Land bedeutet ja, man hat immer was zu tun – wird Dir das nicht manchmal zu viel?

Monique: Ja manchmal schon, weil ich noch voll arbeiten gehe (40 Stunden die Woche in zwei Schichten) und mein Mann ja selbständig ist und 80% des Jahres unterwegs ist. Da bleibt vieles auf der Strecke. Doch ich arbeite daran, meine Stundenzahl runter zu bringen und auch nicht mehr in Schichten zu gehen.

tRaumpilotin: Freut Ihr Euch über interessierte Besucher, die ebenfalls überlegen,  aufs Land zu ziehen oder dürfen sie Euch zum Beispiel per Email kontaktieren?

Monique: Ja klar, warum nicht.

tRaumpilotin: Wie sieht es aus mit Gästen – dürfen Leute eine Zeitlang bei Euch leben und mitarbeiten, um festzustellen, ob so ein Leben auch etwas für sie wäre? Oder vermietet Ihr Gästezimmer an Feriengäste?

Monique: Gute Freunde haben wir schon mal ein Jahr oder ein halbes aufgenommen, da der Platz ja da ist. Bei komplett Fremden hätt ich da schon meine Probleme, da es einen abgeschlossenen Bereich nicht gibt. Gästewohnungen haben wir nicht, werden wir wohl auch nicht machen.

tRaumpilotin: Deine Eltern sind ebenfalls vor 4 Jahren von Berlin in die Oberlausitz gezogen, obwohl sie über 60 Jahre in Berlin gelebt haben. Gerade dann trifft man so eine Entscheidung ja nicht so leichtfertig. Welche Kriterien waren für sie ausschlaggebend?

Monique: Dass wir hier bleiben und nicht wieder umziehen. Und, ja, die Ruhe hier natürlich. Die Wege sind hier zwar länger, aber alles ist schneller zu erreichen als in Berlin. Für die Strecke Löbau-Görlitz braucht man in Berlin schon mal 1 1/2 Stunden und nicht nur 25 Minuten. Berlin halt.

tRaumpilotin: Fehlen Dir und Deinen Eltern nicht die kulturellen Angebote Berlins? Die Möglichkeit, irgendwo im Straßencafé zu sitzen usw.?

Monique: Nein, absolut nicht. Ich war hier mit meinen Eltern mehr im Theater oder mit meiner Familie im Kino als in Berlin, Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz. Irgendwie sind die einzelnen Orte leichter zu erreichen obwohl sie weiter weg liegen.

Kulturell wird hier einiges geboten. Was ich etwas vermisse, ist ein großes Spaßbad in der Region Görlitz/Löbau. Da hatten wir in der Eifel im Umkreis von 50km gleich 4 oder 5. Die Spiele-Landschaft im Rosenhof hat auch lange gedauert. Für uns zu spät. Meine Kinder waren da schon groß. In der Eifel waren da auch gleich 2 große in unserer Nähe.

Klar haben wir hier dafür die Kulturinsel Einsiedel bei Zentendorf. Vielleicht kann ich es auch jetzt schlechter beurteilen, weil ich keine kleinen Kinder mehr habe.

Schön Kaffee trinken kann man in Görlitz hervorragend. Es ist so eine herrliche Stadt. Ich bin viel dort, um zu fotografieren. Diese Bilder hab ich auch angefangen, auf meinem eigenen Blog zu veröffentlichen, um anderen die Schönheit dieser Region nahe zu bringen. Allerdings haben die Bilder nur mit Türen und Wasser zu tun.

tRaumpilotin: Es wird oft geklagt, dass gerade für Ältere die medizinische/pflegerische Versorgung hier zu wünschen übrig lässt und der Alltag mühselig ist, weil die nötige Infrastruktur fehlt. Wie sehen das Deine Eltern?

Monique: Meine Eltern haben sich bis jetzt darüber noch nicht geäußert oder zumindest nicht negativ. Ich glaube, einige vergessen, dass in Berlin das nächste Krankenhaus auch nicht 5 Minuten entfernt ist, sondern manchmal auch 50km. Für die man aber dort mehr Zeit braucht als hier.

tRaumpilotin: Gibt es etwas, dass Ihr vermisst oder das Euch stört? Habt Ihr Ideen, wie man das lösen könnte?

Monique: Ich habe hier nichts auszusetzen. Viele beklagen sich über den öffentlichen Nahverkehr. Doch ganz ehrlich: die wissen nicht, was es heißt, in einem Ort morgens einen Bus zu haben und einen abends. So war das nämlich in dem Dorf in der Eifel.

tRaumpilotin: Habt Ihr Eure Entscheidung schon einmal bereut?

Monique: Nein, nie.

tRaumpilotin: Was würdet Ihr anderen raten, die ähnliche Pläne haben?

Monique: Einfach tun. Man hat nur ein Leben und da sollte man so viel wie möglich das tun, was einem Freude macht. Nicht blauäugig sein. Viel Kraft haben und viel Geduld und einen Schritt nach dem anderen machen.

Da hat sie Recht, finde ich. Und ich freue mich schon auf die Augen meines Töchterchens, wenn ich es demnächst mitnehme zu Monique – zum Pferdchen streicheln. 🙂

Bis demnächst

Deine tRaumpilotin

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