Endlich Land sehen! Heute: „Gemeinsam am Rotstein“


Landkind am RotsteinEs war einmal eine kleine Familie, die lebte auf einem alten Hof mit Hühnern und Katzen am Rande des Weilers #Dolgowitz, der vor langer Zeit einmal von Slawen erbaut wurde und heute zu dem kleinen Städtchen #Löbau in der #Oberlausitz gehört.

Manchmal stromerten Eltern und Kinder nicht nur über ihre eigenen Weiden und Wiesen, sondern auch über das nahegelegene Rotstein-Bergmassiv. Dort, im ältesten Naturschutzgebiet Sachsens fanden sie Kräuter und Pilze und begegneten seltenen Vögeln und Wild und manchmal spielten sie auf dem Gipfel in den Wall- und Grabenruinen einer ehemaligen Wallburg Verstecken.

So oder ähnlich beginnen Märchen oder Marketingtexte. Märchenhaft kann es natürlich sein, ausszusteigen und auf´s Land zu ziehen, aber ich will Dir fairerweise die ganze Wahrheit erzählen und die ist deutlich vielschichtiger.

Für die einen ein Märchen, für andere ein Alptraum

2014 haben Josefine und Steffen ihr Leben komplett umgekrempelt und sind mit ihren drei kleinen Kindern aus der Stadt in einen sanierungsbedürftigen alten Bauernhof auf´s Land nach Dolgowitz gezogen – so richtig auf´s Land.

Ihr Lebenstraum, den sie hier realisieren, dürfte für alle Comfort-Freunde, für Liebhaber von quadratisch-praktisch-gut, für Leute, die bei jedem tropfenden Wasserhahn direkt nach Hausmeister und Handwerkern rufen, der manifestierte Alptraum sein.

Aber das macht ja nichts: ich glaube unsere Familie hier macht ebenfalls drei Kreuze, wenn Leute, die so gestrickt sind, auch gar nicht erst auf die Idee kommen, sich ebenfalls dort niederzulassen…

Bestimmt jedoch beginnen alle Kinderaugen (die auch bei manchen Erwachsenen noch zu finden sind) zu glänzen, wenn sie zum Hof „Gemeinsam am Rotstein“ kommen. Meine Augen jedenfalls haben geglänzt, als ich vergangenen Samstag dort zu Besuch sein durfte.

Und so hat sich 2015 auch Stadtflüchtling Sebastian der Familie angeschlossen – wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der Möglichkeiten und Freiheiten, die er als Kreativer hier so vorfindet.

Wanted: Raumpioniere

Sooo viel Platz, so ein großer Hof, so viele Räume, so viel zu entdecken, Klettermöglichkeiten, Wiesen, Gärtchen, Kühe… und noch sooo viel zu tun. Das ist die Kehrseite der Medaille, ich will ehrlich sein. Viel Grünfläche heißt viel Gartenarbeit, Tiere bedeuten schon morgens früh Hege und Pflege und viel Haus bedeutet auch viel bauen, werkeln, malern. Unter anderem.

Aber Arbeit kann ja durchaus auch etwas Befriedigendes haben, wenn sie sinnvoll ist, wenn man sie gemeinsam tut, wenn man Ergebnisse sieht und, last but not least, wenn man weiß, dass man sie für sich selbst tut. Oder nicht?

Arbeit gibt es jedenfalls hier genug und Platz auch, für noch jemanden, der an gemeinschaftlichem Leben und Arbeiten interessiert ist und als Mensch auch dazu passt.

Einige Fotos von dem, was ich gesehen habe, siehst Du hier. Das, was schon fertig ist, den sanierten Wohnbereich zeige ich Dir jedoch nicht. (Ein bischen Privatspäre soll ja auch noch sein.) Aber ich sage einfach mal, die drei können stolz auf sich sein, was sie seit 2014 schon alles – so nebenbei – geschafft haben.

Stattdessen zeige ich Dir auf meinen Bildern, was noch im Werden ist oder werden könnte, das Potential. Wenn du nun glänzende Augen bekommst, bist du ein Schwärmer, was schonmal gut ist.

Wenn Du aber auch Visionen bekommst, was dort alles entstehen könnte und es Dir in den Fingern juckt, anzupacken und loszulegen, dann hast Du vielleicht sogar auch das Zeug zu einem wahren Raumpionier.

Und wenn Du neugierig geworden bist, wer dort lebt, dann lies das folgende Interview:

Fragen über Fragen

tRaumpilotin: Erzählt ein bischen von Euch: wie und wo habt Ihr vorher gelebt, was habt Ihr gemacht?

Josefine: Wir haben alle in Dresden gelebt. Steffen und ich als Familie mit den Kindern und Sebastian in seiner Ein-Raum-Wohnung. Steffen ging arbeiten, ich kümmerte mich um die Kinder und Sebastian studierte Kunst und jobbte nebenbei im Altersheim.

tRaumpilotin:Woher kam die Idee, auf´s Land zu ziehen? Was war Eure Vision? Was hat den Ausschlag gegeben?

Josefine: Den Wunsch, aufs Land zu ziehen, hatte ich schon immer, da ich selbst aus einem kleinen Dorf stamme. Dresden hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, viele Freiräume sind verschwunden.

Wir haben uns hierdurch sehr eingeengt gefühlt. Zwar gibt es in der Landeshauptstadt einige interessante Projekte wie beispielsweise Urban Gardening, gemeinsames Handwerken, etc. Jedoch begann und endete der Tag stets in einer abgeschotteten Mietwohnung, was uns deprimierte.

Steffen: Teilweise mussten lange Anfahrtswege zu den Projekten durch eine mit Autos verstopfte Stadt absolviert werden. Die Suche nach Alternativen führte uns eigentlich immer zum Leben auf dem Lande. Dort wollten wir einen Platz schaffen, an dem sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

Eine Vision gab es dabei eher nicht, außer dem Wunsch, die Stadt zu verlassen und eine andere Lebensform zu finden – vor allem in Bezug auf die persönlichen Beziehungen.

Ausschlaggebend war dann ein konkretes Objekt, welches genug Wohnraum und umliegendes Land beinhaltete und sich in ruhiger, aber verkehrsgünstiger Lage befindet.

Hier ist dann die Vision gewachsen, andere Arten des Zusammenlebens, der Beziehungsgestaltung und Kommunikation zu verwirklichen – ein Aspekt, der uns hier sehr wichtig ist.

tRaumpilotin: Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur Umsetzung?

Steffen: Auf der Suche nach anderen Arten zu leben, sind wir seit etwa 4 Jahren und haben uns dabei auch für bereits bestehende Gemeinschaften interessiert.

Dort einzusteigen stellte sich als schwieriger heraus, als es unsere derzeitige Situation zuließ und da der Wunsch, die Stadt zu verlassen, vorrangig war, zogen wir erst einmal allein als Familie aufs Dorf. Später kam dann Sebastian mit dazu.

tRaumpilotin: Wie seid Ihr darauf gekommen, ausgerechnet in die Oberlausitz zu ziehen?

Steffen: Wir haben hier bereits Fahrradurlaub gemacht und uns gefiel die Region. Weitere Gründe waren die Jobmöglichkeiten und konkret das Angebot des Hofes, bei dem einfach vieles passte.

tRaumpilotin: Welche Kriterien waren ausschlaggebend, dass Ihr Euch diesen Hof im Dorf Dolgowitz am Rotstein ausgesucht habt?

Josefine: Der Hof sollte so groß sein, dass wir es als Familie schaffen, ihn zu finanzieren und zu erhalten. Gleichzeitig sollte er Kapazitäten für das Wachsen einer Gemeinschaft bieten. Zudem wollten wir aufgrund unserer kleinen Kinder direkt einziehen können und nicht erst lange bauen müssen.

Das Haus mit seinen ca. 200 m² Wohnfläche in einzugsfertigem Zustand und viel Platz für Erweiterungen war daher ideal für uns. Die Lage zwischen Görlitz und Dresden war ein Kriterium für Sebastian.

tRaumpilotin: Gab es irgendeine Unterstützung, eine Art Starthilfe, als Ihr Euch niederlassen wolltet? Menschen, die Euch geholfen haben oder Finanzierungshilfen?

Steffen: Privatdarlehen und Finanzspritzen aus Familie und Freundeskreis.

tRaumpilotin: Wie haben die Leute im Ort reagiert, als Ihr hierher gezogen seid?

Josefine: Einige kamen uns besuchen, um uns kennen zu lernen. Ansonsten waren die Reaktionen freundlich verhalten.

tRaumpilotin: War es nicht schwierig, alles hinter sich zu lassen – Freunde, Familie, gewohntes Umfeld, Sicherheit?

Josefine: ich empfand die Großstadt als eher belastend, von daher war es für mich schön, sie zu verlassen. Freunde und Bekannte in Dresden sind nicht aus der Welt und Familie hatte ich dort ohnehin nicht. Sicherheit habe ich so auch nie in Dresden empfunden.

Was wirklich auf einen zukommt, wenn man ein Haus kauft, merkt man sowieso erst später. Von daher war der Schritt selbst gar nicht so intensiv, sondern eher die Zeit danach – die Anpassung an das neue Leben.

Steffen: Ein gewisses Gefühl der Sehnsucht verspüre ich beim Gedanken an Dresden (meinen Geburtsort) schon. Wenn ich dann vor Ort bin und den Stadttrubel erlebe, freue ich mich jedoch wieder auf Dolgowitz. Die Beziehungen, die ich hier vor Ort aufgebaut habe, sind jetzt schon wesentlich intensiver als sie es in der Stadt waren.

tRaumpilotin: Wieviel musstet Ihr denn investieren und wie konntet Ihr das stemmen? Muss man reich sein, um so etwas umzusetzen oder können das auch Leute mit einem normalen Einkommen und wenig Eigenkapital schaffen?

Steffen: Maßstab für uns war immer, nur das zu unternehmen, was wir gut und sicher finanzieren können. Wie weit man mit seinem Eigenkapital und Einkommen dann jeweils kommt, ob man fremdfinanzieren kann und möchte und welche Möglichkeiten man dort nutzt, kann pauschal nicht gesagt werden. Das hängt auch sehr von den Wünschen und Vorstellungen ab, die man umsetzen möchte. In unserem Fall waren Eigenkapital, sowie Privatkredite und zum Großteil ein Bankkredit nötig.

Josefine: Der finanzielle Umfang des Projektes setzt ein solides, festes Einkommen voraus. Dies wird derzeit von einer Person (Steffen) gestemmt, wir anderen halten ihm durch unser Hofengagement diesbezüglich den Rücken frei.
Steffen: Wir planen jedoch, nach und nach die finanzielle Last auf viele Schultern zu verteilen – auch im Sinne einer Risikominimierung beim möglichen Ausfall Einzelner. Wunsch ist es, mittelfristig eine Genossenschaft, Stiftung oder Ähnliches zu gründen.

tRaumpilotin: Ist der Hof nur Euer Wohnort oder lebt Ihr auch davon? Wie funktioniert das? Woher habt Ihr die Kenntnisse, die dafür notwendig sind? Wie seid Ihr an Kunden gekommen? Könnt Ihr von den Einnahmen leben? Und was ist das Besondere an Eurem Angebot? Und wenn Ihr noch einer anderen Tätigkeit nachgehen solltet: wie sieht Euer Job aus und wie seid Ihr daran gekommen?

Josefine: Der Hof ist derzeit „nur“ unser Wohnort. Ich habe zwar Ökolandbau studiert, aber mit 5 Hektar Grünland als Grundstück wird sich wohl auch in Zukunft kein hauptberuflicher Landwirtschaftsbetrieb etablieren können. Bereits eingerichtet ist jedoch ein Betrieb im Nebenerwerb und für Herbst geplant, ist die Pflanzung einer Streuobstwiese, die dann mittelfristig einen kleinen Beitrag zum Hof bringen könnte. Ansonsten sparen wir Geld durch den eigenen Anbau von Obst und Gemüse und dank unserer Hühner.

Steffen: Langfristig gesehen ist es für uns schon eine Option, selbstständig am Platz tätig zu sein, das ist aber ein Prozess, der noch mindestens 5-10 Jahre in Anspruch nehmen wird. Da hier an sich schon viel in Bewegung ist, fühlt sich die Sicherheit eines festen externen Einkommens eigentlich ganz gut an.

tRaumpilotin: Macht Ihr einfach nur Euer Ding oder engagiert Ihr Euch auch für die Region?

Steffen: Ab und zu veranstalten wir kleine Zusammenkünfte für Interessierte, aber bisher eher spontan und unregelmäßig.

Josefine: Vielleicht kann man als regionales Engagement auch sehen, dass wir unsere Nahrungsmittel so lokal wie möglich über einen solidarisch organisierten Naturkostladen beziehen, dass wir ökologisch bauen und, was wir nicht selbst leisten können, über regionale Handwerksfirmen machen lassen. Wichtig ist uns auch eine Vernetzung mit anderen Projekten.

tRaumpilotin: Mit wem seid Ihr vernetzt und mit wem arbeitet Ihr bereits zusammen?

Josefine: Die Solidarische Landwirtschaft von Flo und Odi, der Solidarische Naturkostladen von Alex, Markus und Anita vom Landhof 279.

tRaumpilotin: Wie sehen Eure Pläne in naher und ferner Zukunft aus?

Steffen: Weiter ökologisch sanierten Wohnraum schaffen, langsam und nachhaltig wachsen zu einer kleinen Gemeinschaft mit familienähnlichen Strukturen und die Selbstversorgung steigern.

Josefine: Unsere Idee von Beziehungsgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung miteinander und jeder für sich weiter leben und entwickeln.

tRaumpilotin: Was oder wen braucht Ihr noch dafür?

Steffen: An sich immer Menschen, die sich mit unseren Werten und unserer Art zu leben identifizieren können und selbst genug Mittel mitbringen, den Hof weiterzuentwickeln (Geld sowie handwerkliche und persönliche Fähigkeiten).

tRaumpilotin: Ein Leben auf dem Land bedeutet ja, man hat immer was zu tun – wird Euch das nicht manchmal zu viel?

Josefine: Ja, das ist schwierig. Immer zu sehen, was noch alles getan werden könnte oder müsste, immer selbst verantwortlich zu sein. Manchmal wird das zu viel. Mittlerweile haben wir aber ein gutes Netz an Handwerkern, die wir bei Bedarf zu Rate ziehen und auch selbst viel gelernt, wie wir mit den Unwägbarkeiten dieses Lebens umgehen können.

Außerdem haben wir uns auch als Gruppe gefunden, in welcher wir unsere Entwicklung gegenseitig reflektieren. Das hilft ungemein.

tRaumpilotin: Ihr seid doch noch so jung – fehlen Euch nicht kulturelle Angebote? Die Möglichkeit irgendwo im Straßencafé zu sitzen etc. etc.?

Steffen: Gibt es für uns in ausreichender Nähe in Görlitz oder Dresden.

Josefine: Wir haben manchmal sogar den Eindruck, dass wir hier mehr am kulturellen Leben teilnehmen als in der Großstadt. Die Veranstaltungen sind kleiner und persönlicher.

tRaumpilotin: Gibt es etwas, das Ihr vermisst oder das Euch stört?

Steffen: Ein besseres ÖPNV-Netz wäre schön mit günstigeren Preisen. Das viele Autofahren nervt.

tRaumpilotin: Habt Ihr Ideen, wie man das lösen könnte?

Josefine: Indem wir die Menschen unterstützen, welche sich für einen Ausbau des ÖPNV auch gegen die aktuelle demografische Entwicklung einsetzen. Auf dem Wahlzettel und bei konkreten Aktionen.

tRaumpilotin: Was würdet Ihr anderen raten, die ähnliche Pläne haben?

Steffen: Wäre die Frage, was “ähnlich” ist. Pläne und Träume sind ja oft recht unkonkret und werden erst während der Umsetzung mit wirklichem Inhalt gefüllt. Wenn man an die Grenzen des Machbaren stößt oder sich Türen öffnen, die man vorher nicht gesehen hat.

Josefine: Auf vieles kann man gar nicht gezielt hinarbeiten – gerade im menschlichen Bereich hilft oft nur ausprobieren.

Steffen: Ein realistisches Bild von der persönlichen, familiären und finanziellen Leistungsfähigkeit ist immer gut. Zur Not Prioritäten setzen und lieber im Kleinen was Solides schaffen als am großen Traum zerbrechen oder Opfer zu bringen, die es auf lange Sicht nicht wert sind.

Josefine: Sich über die hinter den Träumen stehenden Motive und Wünsche im Klaren sein.

tRaumpilotin: Freut Ihr Euch über Besucher – z.B. Schulklassen – oder stört das eher Eure Arbeit?

Josefine: Da sind wir noch am Ausprobieren. Besucher bringen immer neuen Schwung und Inspirationen, aber auch Anstrengungen mit sich. Das richtige Maß gilt es hier für uns herauszufinden.

Steffen: Grundsätzlich sind wir kein offenes Projekt, was man einfach mal so besuchen kommen kann. Der Hof ist vorrangig unser Zuhause und da laden wir dann gern Menschen ein, wenn wir ein gutes Gefühl dabei haben.

tRaumpilotin: Wie sieht es aus mit Gästen – dürfen Leute eine Zeitlang bei Euch leben und mitarbeiten, um festzustellen, ob so ein Leben auch etwas für sie wäre?

Steffen: Das hängt sehr von den Gästen ab und den Modalitäten, die man vereinbart.

Josefine: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mitarbeitende Gäste nicht automatisch Entlastung bringen. Wir sind aber offen, Menschen kennen zu lernen, die etwas haben, mit dem sie sich hier einbringen können. Im Gegenzug teilen wir dann gern unser Haus, Essen und Leben mit ihnen.

Wie sich das Leben für Sebastian geändert hat, seit er zu Josefine und Steffen auf den Hof gezogen ist, kannst Du hier nachlesen, in einem Interview, das Josefine mit ihm geführt hat.

Jetzt hast Du also einen kleinen Einblick erhalten können, wie das Leben „Gemeinsam am Rotstein“ aussieht und wie Dein Leben dort als Mitbewohner aussehen könnte. Ob Du aber auch dorthin passen könntest, solltest Du hier noch einmal überprüfen, bevor Du begeistert zum Hörer greifst, um Josefine, Steffen, Sebastian und die Kinder persönlich kennen zu lernen.

Der kleinste gemeinsame Nenner, wenn man nicht nur als Zweckgemeinschaft zusammenleben, sondern sich eine harmonische gemeinsame Zukunft schaffen möchte, ist natürlich, dass alle Beteiligten die gleichen Werte und Lebensphilosophie teilen. Unser Trio hat hier sinnvollerweise schon einmal definiert, was es sich darunter vorstellt und vielleicht ist es ja genau das, wonach auch Du schon seit langem suchst, was für Dich Gemeinschaft ausmacht.

Wie Du vielleicht schon gemerkt hast, geht es vor allem auch darum, dass sich jeder Einzelne bewusst macht, was er selbst braucht und möchte und durch die anderen (im Rahmen derer Bedürfnisse und Grenzen) die Freiheit dazu erhält, das auch zu leben. Natürlich ist das ein fortlaufender und änderbarer Prozess, bedeutet eine ständige Auseinandersetzung und das Abstecken von Grenzen – so wie es eigentlich auch in jeder Familie üblich sein sollte.

Was mir erst jetzt beim Schreiben eingefallen ist: ich habe ganz vergessen, Josefine zu fragen, ob das Leben auf dem Land mit kleinen Kindern schwieriger oder einfacher ist…. Aber das frage ich sie dann einfach beim nächsten Mal.

Bis demnächst

Deine tRaumpilotin

www.traumpilotin.de

PS: Ich hoffe auf Dein Verständnis, weil ich auf ein Gendern des Textes zugunsten der Lesbarkeit verzichtet habe. Natürlich sind immer auch Frauen gemeint, auch wenn ich nur die männliche Form eines Wortes genutzt haben sollte… Icke bin ja auch eine 😉

 

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