tRaumpilotin


Ein lautes “Nein” zu Faschismus

Bisher habe ich mich immer sehr zurückgehalten und mich in der Regel hier nicht politisch geäußert. Nun aber kann ich die Füße nicht mehr stillhalten, denn seit Dezember erreichen mich in meinem beschaulichen Oberlausitzer Dorf ständig solche Meldungen: Neonazi-Festival „Schild und Schwert“: Neonazis stürmen die Provinz Neonazi-Festival „Schild und Schwert“: Neonazis stürmen die Provinz Neonazis planen nach Themar erneut ein Musikfestival, um die Szene zusammenzubringen und zu vernetzen – diesmal in Ostritz. Die NPD-Politiker Thorsten Heise und Udo Voigt sind als Redner angekündigt. Source: www.fr.de/politik/rechtsextremismus/neonazi-festival-schild-und-schwert-neonazis-stuermen-die-provinz-a-1421607 Und das gefällt mir nicht. Das gefällt mir überhaupt nicht. Unabhängig von mir und meiner persönlichen Einstellung… Weiterlesen Ein lautes “Nein” zu Faschismus

Petition NPD Ostritz

Abwanderung

Abwanderung der Jugend – oder: “These Boots Are Made for Walkin”

 „Was können wir tun, um die (jungen) Leute hier zu behalten?“ ist die zentrale Frage, die man sich in ländlichen Regionen stellt, denn der demografische Wandel trifft ländliche Regionen besonders hart. Wer kann, zieht weg, übrig bleiben nur die Alten und Schwachen, heißt es. In der Tat treibt es nicht wenige junge (und jung gebliebene) Leute hinaus in die Welt, um dort ihr Glück zu suchen.  Und das ist auch gut so, behaupte ich.


Peter Pan lebt in der Oberlausitz – ich habe ihn gesehen!

Es gibt ihn tatsächlich: einen soziokulturellen Ort in der Oberlausitz, an dem Natur, Kunst und Kultur aufeinandertreffen, das Oberlausitzer “Nimmerland” von Peter Pan, die Kulturinsel Einsiedel. Vergangenes Wochenende habe ich ihn für mich entdeckt, als dort wieder einmal zum Folklorum und zu den Turisedischen Festspielen gerufen wurde. Die (Baum-) Häuser sind hier schief und bunt, die Tiere leben auf den Dächern und überall auf der riesigen Fläche des Erlebnisparks warten diesseits und jenseits der Neiße geheimnisvolle Orte darauf, entdeckt zu werden. Der Fantasie werden hier passiv und aktiv keinerlei Grenzen gesetzt, alles scheint ständig im Fluss zu sein, nichts bleibt, wie es… Weiterlesen Peter Pan lebt in der Oberlausitz – ich habe ihn gesehen!


Raumerweiterungshalle

Mission Impossible? Rettet die tRaumerweiterungshalle

Bist Du spontan, etwas verrückt und begeisterungsfähig? Brauchst Du Raum (am liebsten eine ganze Halle), um Deine Ideen verwirklichen zu können? Gehörst Du zu denen, die ein fast vergessenes Stück DDR-Kulturgut nicht nur retten, sondern ihr eigen nennen wollen? Dann bist Du nicht der/die Erste. Die Raumerweiterungshalle: Eine für alles Eigentlich wurde die temporäre Kunsthalle in der DDR erfunden: Eine Berliner Galeristin entdeckt die „Raumerweiterungshalle“ neu, mit einer Ausstellung in Prenzlauer Berg. Wir erzählen die Geschichte eines architektonischen Unikums Source: www.tagesspiegel.de/kultur/ddr-architektur-die-raumerweiterungshalle-eine-fuer-alles/4601592.html Es gibt Leute, die sehen darin nur ein großes Stück Schrott, für andere dagegen ist sie ein unbedingt schützenswertes… Weiterlesen Mission Impossible? Rettet die tRaumerweiterungshalle


tRaumberufe auf dem Land – heute: Patienten auf 4 Beinen

Unbestritten: das Leben auf dem Land ist ein völlig anderes als in der Stadt. Doch während die Medien in der Regel am liebsten darüber berichten, was auf dem Land alles fehlt, gibt es dort natürlich auch gleichzeitig Dinge und Möglichkeiten, die man in der Stadt seltener bis gar nicht antrifft. Berufe mit Tieren zum Beispiel. In letzter Zeit sind mir immer wieder Frauen über den Weg gelaufen, die ihren Traum verwirklicht haben, mit Tieren zu arbeiten. Einige davon sind gerade deshalb in die Oberlausitz gezogen, andere sind weggezogen und zurückgekehrt und wieder andere wollten nie weg von dort. Eine davon ist… Weiterlesen tRaumberufe auf dem Land – heute: Patienten auf 4 Beinen

Hundephysiotherapie: Hunde sind bei Stefanie Kaden in guten Händen

Schmetterlingsmädchen Athen

Und wovon träumst Du so?

Dieser Beitrag von Raphael Thelen und Thomas Victor hat mir so gut gefallen, dass ich ihn unbedingt mit Dir teilen wollte. Manchmal sind doch einfach die scheinbar simplen Ideen auch die allerbesten. Wie oft habe ich schon versucht meinen Berliner_innen zu vermitteln, wie die Menschen in Sachsen so sind, denn leider geistern zu viele negative und einseitige Vorstellungen durch die Köpfe… In diesem Projekt kommen die Menschen selbst zu Wort und ins Bild – was ich sehr authentisch, und sympathisch finde. Fotoprojekt in Ostdeutschland: Wovon träumt ihr? – SPIEGEL ONLINE – Panorama Ein Haus am Meer, eine neue Niere, einmal Wildtiere in… Weiterlesen Und wovon träumst Du so?


Mein tRaumberuf: Irgendwas mit Tieren… 1

Foto: Monique Münch Die beruflichen Möglichkeiten gehören zu den wesentlichen Entscheidungskriterien an einem Ort zu bleiben oder zu gehen. Und in der Regel hören wir davon, dass Menschen vom Land in die Stadt flüchten, weil sie glauben, dort mehr berufliche Möglichkeiten zu haben als auf dem Land. Nun, alles ist relativ. Tatsächlich ist die Arbeitslosenquote in Berlin seit Jahren höher als in der Oberlausitz und die durchschnittlich etwas höheren Gehälter werden schnell von den deutlich höheren Lebenshaltungskosten aufgefressen. Und dann kommt es natürlich auch noch darauf an, was man eigentlich tun möchte. Während in Berlin gefühlt jede_r Zweite „irgendwas mit… Weiterlesen Mein tRaumberuf: Irgendwas mit Tieren…

Landschaft mit Pferden Foto: Monique Münch

Reisen mit Behinderung in Berlin | Copyright:  © visitBerlin, Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Barrierefrei zum Arzt? Achtung Hindernisse!

Während meiner Studienzeit war ich, glaube ich, tätsächlich für einige meiner Kommilitoninnen so etwas wie ein Freak,  weil mich – im Gegensatz zu ihnen – Themen wie Barrierefreiheit, ökologisches Bauen und soziale Stadtentwicklung mehr interessiert haben als einfach nur repräsentative gläserne Büropaläste. Soziale und nachhaltige Themen eben. Als ich realisierte, dass sich an diesem “brennenden” Interesse leider bei vielen Architekt/innen und Handwerker/innen auch nach 20 Jahren immer noch nichts geändert hat, begann ich 2012 mit Unterstützung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ein Expert/innen-Netzwerk aufzubauen: Die Rampenleger. “Rampenleger” sichern altersgerechtes Wohnen ab Friedrichshain-Kreuzberg. Wir alle werden älter. Und damit auch gebrechlicher. Unsere Umwelt… Weiterlesen Barrierefrei zum Arzt? Achtung Hindernisse!


Delir. Oder: Omasitting ist das neue Babysitting (Teil 1)

In dem Moment, als ich zu glauben begann, dass meine Kinder jetzt wirklich endlich mehr oder weniger auf ihren eigenen Füßen stehen, mir noch die Hände rieb und mir selbst freudestrahlend „Juchhu – welcome back“ zurief, – in diesem Moment begann meine eigene Mutter plötzlich massiv abzubauen. Durchgangssyndrom. Postoperatives Delir. Omasitting war angesagt. Jetzt, während ich das schreibe, höre ich dieses Jingle im Ohr, das früher immer in dem Moment im Zeichentrickfilm eingeblendet wurde, wenn dem Pechvogel irgend etwas auf den Kopf gefallen war, während er eben noch so guter Dinge war. Kennst Du sie auch noch, diese Mäckmäckmäckmäääää-Melodie, diese… Weiterlesen Delir. Oder: Omasitting ist das neue Babysitting (Teil 1)

Delir

Kornmarktplatz / Bautzen

Bautzen als Lehrstück

Wenn ich derzeit in Richtung Bautzen sehe und die Details ausblende, die in sämtlichen Presseartikeln im Vordergrund stehen – rechts/links, deutsch/nichtdeutsch – sehe ich vor allem eins: jede Menge junge Leute, die anscheinend außer Rand und Band sind. Ausgerechnet in einer Region, wo permanent damit gehadert wird, dass die Gegend überaltert, dass es zu wenige junge Menschen gibt, steht jetzt plötzlich die Jugend im Fokus. Und an der Art und Weise, wie sie hier im Fokus steht, glaube ich vor allem eines zu erkennen: diese Region hat den Bezug zur Jugend derzeit völlig verloren. Was nicht bedeuten soll, dass es… Weiterlesen Bautzen als Lehrstück


Endlich Land sehen – heute: „Einfach tun!”, sagt Monique aus Berlin 1

Warum zieht eigentlich jemand in die Oberlausitz? Was sind das für Menschen, wie alt sind die, was machen die da? Nun, wie ich festgestellt habe, sind das ganz unterschiedliche Menschen: unterschiedliches Alter, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Lebenssituation. Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: die Sehnsucht nach #Landleben, nach #Selbstverwirklichung, nach einem #Neubeginn in ihrem Leben. Und alle können damit leben oder finden es sogar besonders spannend, dass etwas erst noch im Werden begriffen ist: das alte Haus, das oft erst nach und nach saniert wird und lange Zeit eine Baustelle (mit vielen Optionen) bleibt, eine berufliche (Neu-) Orientierung, die manchmal schrittweise… Weiterlesen Endlich Land sehen – heute: „Einfach tun!”, sagt Monique aus Berlin

Pferde

Virtuelle Spaziergänge durch die Oberlausitz

Klar – man kann auch nur seinem Instinkt folgen, einfach drauflos fahren oder losmarschieren und sich dann von dem überraschen lassen, was kommt und was man vorfindet. Mache ich extrem gerne, wenn ich Zeit genug habe, um entspannt durch die Gegend zu gondeln und völlig gelassene Beifahrer habe, die genauso drauf sind. Mindestens genau so oft nutze ich jedoch – wie wohl die meisten heutzutage – im Vorfeld Google #Maps, vor allem, wenn ich meinen Liebsten eine Freude machen möchte. Dabei will ich mir nicht nur den Weg einprägen, sondern mir vorab mit Hilfe der Fotos und Texte schon einmal… Weiterlesen Virtuelle Spaziergänge durch die Oberlausitz


Endlich Land sehen! Heute: “Gemeinsam am Rotstein”

Es war einmal eine kleine Familie, die lebte auf einem alten Hof mit Hühnern und Katzen am Rande des Weilers #Dolgowitz, der vor langer Zeit einmal von Slawen erbaut wurde und heute zu dem kleinen Städtchen #Löbau in der #Oberlausitz gehört. Manchmal stromerten Eltern und Kinder nicht nur über ihre eigenen Weiden und Wiesen, sondern auch über das nahegelegene Rotstein-Bergmassiv. Dort, im ältesten Naturschutzgebiet Sachsens fanden sie Kräuter und Pilze und begegneten seltenen Vögeln und Wild und manchmal spielten sie auf dem Gipfel in den Wall- und Grabenruinen einer ehemaligen Wallburg Verstecken. So oder ähnlich beginnen Märchen oder Marketingtexte. Märchenhaft… Weiterlesen Endlich Land sehen! Heute: “Gemeinsam am Rotstein”

Landkind Raumpioniere

Balkon

Gehen oder bleiben? Stadt oder Land?

Das fragen sich – auch wenn es für einige völlig irrwitzig zu sein scheint – tatsächlich auch die einen oder anderen Großstädter, zumindest mal von Zeit zu Zeit, potentielle Raumpionierinnen und Raumpioniere oder eben natürlich auch: tRaumpilotinnen. Während sich viele, die immer in der Oberlausitz gelebt haben, überhaupt nicht vorstellen können, was irgend jemanden – vor allem Großstädter – ausgerechnet hierhin ziehen könnte, träumen nicht wenige dieser Städter gerade von den Möglichkeiten, die man dort findet, wo nicht viel oder gar nichts ist, wo man noch etwas entwickeln kann, wo man noch Raum zum selbstbestimmten Leben und Wirtschaften findet –… Weiterlesen Gehen oder bleiben? Stadt oder Land?


Wozu denn Mobilität? Einfach ausharren, abwarten, sitzen bleiben

Als meine Mutsch noch jung war und wahrscheinlich noch niemand das Wort Mobilität kannte, war es für fast alle Dörfler_innen in der Oberlausitz noch selbstverständlich, regelmäßig auch Strecken von 4 km oder mehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Natürlich könnte man sich jetzt zurücklehnen und plädieren, dass die Leute das bitteschön auch heute noch genauso tun könnten. Regelmäßiges Laufen und Fahrrad fahren stärken ja schließlich auch noch die Gesundheit. Abgesehen von dem demographischen Wandel in der Oberlausitz und dem damit verbunden hohen Anteil der Älteren hier, muss man aber bei allem Gesundheitsbewusstsein trotzdem einmal feststellen: diese Zeiten… Weiterlesen Wozu denn Mobilität? Einfach ausharren, abwarten, sitzen bleiben

Per Anhalter durch die Oberlausitz, ganz ohne Finger zeigen. Die Mitfahrbank macht es möglich. | Foto: Bürgerliste Löbau

kreativ bewahren

Und Stille war´s: wenn Berlin die Oberlausitz wäre

Alles Utopie oder was? Stell Dir vor, Du lebst in #Berlin und der letzte #Bus, die letzte Tram oder S-Bahn fährt zwischen 18 und 19 Uhr. Du kommst damit (vielleicht) gerade noch so von der Arbeit nach Hause, aber jetzt, wo Dein Feierabend beginnt und Du die Zeit hättest, Dich mit Freunden zu treffen, Veranstaltungen zu besuchen oder sonst etwas zu tun, gibt es außer Deinem eigenen Auto kein Transportmittel mehr. Blöde, wenn Du keins hast oder nicht gerne im Dunkeln Auto fährst, denn mittlerweile hat Berlin so viel Geld in den #BER gesteckt, dass es sparen muss und deshalb… Weiterlesen Und Stille war´s: wenn Berlin die Oberlausitz wäre


Upcycling, kooperatives und nachhaltiges Wirtschaften: so geht´s

Hey, hallo zurück, schön Dich zu sehen- auch schon mal an Upcycling gedacht? KOKO SCHULTZ & FREUNDE im LADEN FÜR NACHHALTIGES DESIGN sind, finde ich,  ein Beispiel für einen gelungenen und sympathischen Zusammenschluss von Einzelunternehmen in Berlin-Kreuzberg, die auch noch ein spannendes gemeinsames Thema haben: Upcycling. Heute nehme ich Dich mal mit – so wie sonst angehende Unternehmer_innen oder andere Besucher_innen-gruppen – und stelle Dir das Konzept und die Menschen dahinter vor.

LADEN FÜR NACHHALTIGES DESIGN / Koko Schultz & Freunde Foto: ©tRaumpilotin

Ein Blick durch die Kamera eines Zugezogenen | Foto: Hudson (CC BY-NC-SA 2.0)

Von einem, der auszog… #Leipzig#Bautzen#Berlin

Ein aktueller Artikel von Lauter Bautz´ner, der mich nachdenklich macht und den ich deshalb gerne mit Dir teilen will: „Freunde gefunden“ – über einen kurzen Aufenthalt in Bautzen “Entgegen dem Strom der Abwandernden wollte es sich ein Kind der Großstadt in der beschaulichen Oberlausitz gemütlich machen. Daraus wurde nichts. Hudson zog es vor über einem halben Jahr von Leipzig nach Bautzen. Nun setzt er seine Reise fort und wohnt zukünftig in Berlin, wie so viele Ex-Bautzener. Warum er seine Segel neu ausrichtete, was war und was bleibt von der kurzen Zeit in Bautzen, das wollte ich vom bekannten Laba-Radio-DJ wissen….”… Weiterlesen Von einem, der auszog… #Leipzig#Bautzen#Berlin


Nüscht los im Osten? Heute: Löbau 1

Kleines Stadtportrait und Interview mit René Seidel / LÖBAU LEBT Hey – schön, dass Du wieder da bist! Nachdem ich dich in der Vergangenheit eher mit meinen Familiengeschichten erheitert oder nachdenklich gestimmt habe, kommen wir heute mal wieder zu dem, was mich inhaltlich von meinen beruflichen Interessen her umtreibt. Wobei sich privat und beruflich bei mir ja auch immer wieder überschneidet. Heute jedenfalls zeige ich Dir einen Ort mit Potential und eine Initiative mit Ideen, die sowohl wirtschaftlich als auch sozial gewinnbringend sein können. Das Städtchen #Löbau vor dem Lausitzer Bergland, um das es hier geht, ist nicht weit von… Weiterlesen Nüscht los im Osten? Heute: Löbau

LÖBAULEBT / Foto: Marcel Schröder

augen

Augen auf und durch!

Mein Augenarzt sagte gestern zu mir: „Glückwunsch – 80-100 Prozent! Jetzt sehen Sie auf dem Auge wieder wie eine 18jährige.“ Was er nicht wissen konnte: als ich 18 war, sah ich ohne Brille oder Kontaktlinsen ungefähr noch so viel wie ein Maulwurf. Meine erste Brille bekam ich nämlich schon in der Grundschule. Ich hatte zwar alle Aufgaben richtig gerechnet, doch leider hatte ich die Zahlen alle falsch von der Tafel abgeschrieben, obwohl ich in der ersten Reihe saß… Ich könnte also eigentlich behaupten, ich sehe jetzt die Welt wieder mit dem Auge eines Kleinkindes und tatsächlich sieht sie ohne den… Weiterlesen Augen auf und durch!


Demenz kann nicht nur Alte treffen

Mit 42 bekommt Yvonne Herber die Diagnose Alzheimer. Ihr Mann hat sie in den Tod begleitet und schildert schonungslos die verbleibende Zeit mit seiner Frau. Quelle: Alzheimer mit 40 – “Ihr Lächeln war weg. Für immer” Für alle diejenigen, die bei meinem Post von gestern erleichtert aufgeatmet haben, weil sie keine Eltern oder Großeltern haben, um die sie sich sorgen müssen: es kann jeden treffen, auch Dich! Lies einmal diesen bewegenden Artikel über eine junge Alzheimer-Kranke aus der Süddeutschen Zeitung, schau Dir Betreuungseinrichtungen an und frage Dich, ob DU dort leben oder Deine Zeit verbringen möchtest. Und dann weißt Du,… Weiterlesen Demenz kann nicht nur Alte treffen


Spaziergang mit meiner Mutter

Demenz: Wenn Deine Mutter plötzlich Deine Tochter wird 2

Über das Zweifeln und Verzweifeln Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich über die letzten Monate schreiben soll. Ob es pietäts- oder respektlos sein könnte. Wie meine Mutter das wohl fände, wenn ich über Demenz schreibe. Ob sie beleidigt, empört, erschüttert oder enttäuscht von mir wäre. Wie Du siehst, habe ich mich entschieden, es doch zu tun – gerade weil ich sie liebe und respektiere und auch, weil ich mir sicher bin, dass es vielen ähnlich geht wie uns. Ich hatte mir alles so schön vorgestellt: ich setze meine alte kleine Mutsch ins Auto, wir fahren gemeinsam in… Weiterlesen Demenz: Wenn Deine Mutter plötzlich Deine Tochter wird


lexoffice Produkttest: Buchhaltung leicht gemacht?

Gute Geschäftsideen zu haben und erfolgreich umzusetzen ist das eine, aber wenn es dann um #Finanzplanung, #Buchhaltung und #Steuern geht, bekommen meiner Erfahrung nach gerade die kreativsten Köpfe einen Knoten im Hirn und sammeln ihre Belege in einem schicken Schuhkarton. Ich zugegebenermaßen auch. Kann eine Software wie lexoffice da wirklich Abhilfe schaffen? In den vergangenen Jahren konnte ich mich immer entspannt zurücklehnen – mit so lästigen Dingen wie Buchhaltung und Steuern hatte ich überhaupt nichts zu tun. Das erledigten verlässlich der Geschäftsführer und die Buchhalterin unserer Berliner GmbH. Ich brauchte mich lediglich auf meine eigentliche Arbeit, die Leitung und Umsetzung… Weiterlesen lexoffice Produkttest: Buchhaltung leicht gemacht?

Rechenmaschine

Glück ist, wenn die Katastrophe eine Pause macht

Seit Mitte November bin ich jetzt also wieder in Berlin. Mein Töchterchen hatte Geburtstag, mein Mütterchen wurde in der Oberlausitz ganz rastlos und quengelig und nicht zuletzt gibt es nach wie vor Berliner Auftraggeber_innen und Geschäftspartner_innen, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Aber ich vermisse mein Dorf und die Menschen aus der Oberlausitz seit dem ersten Tag und es kommt mir vor, als wäre ich schon wieder seit Jahren hier… Meine Mutsch ist dann nach einer Woche wieder nach Aachen abgereist, mit der Aussicht “vielleicht” Weihnachten wieder nach Berlin und dann “vielleicht” auch wieder mit in die Oberlausitz zu kommen. Mal… Weiterlesen Glück ist, wenn die Katastrophe eine Pause macht


Biste alt, bleibste am besten einfach zu Hause…

… waren die letzten Worte meiner Mutsch (mit Tränen in den Augen) beim Abschied. Gerade habe ich sie im Berliner Hauptbahnhof in den ICE nach Köln gesetzt und jetzt frage ich mich im Nachhinein mal wieder: wer sind eigentlich diese Leute, die den öffentlichen Nah- und Fernverkehr in Deutschland planen und organisieren? Können die noch etwas anderes als rechnen (zu lassen)? Eins steht fest: für Leute, die Kind und Koffer tragen müssen, für Menschen, die alt sind und nicht mehr so flitzen können und generell für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wird hier weder geplant noch organisiert. Wer den Berliner Hauptbahnhof… Weiterlesen Biste alt, bleibste am besten einfach zu Hause…

S-Bahn Warschauer Str. Berlin

Mandau-Höfe/ehem. Schubertsche Weberei in Zittau

Eigentlich ist die Oberlausitz irgendwie so wie Kreuzberg früher einmal war

Wohnst Du noch oder….? Seit meiner frühesten Kindheit habe ich fast jedes Jahr einen Teil meines Urlaubs bei meinen Verwandten in der Oberlausitz verbracht. Die Gegend und die Menschen sind mir also nicht völlig fremd und natürlich hat es mich immer interessiert, was dort los ist und was sich neu entwickelt hat. Im Oktober diesen Jahres jedoch bin ich unter ganz anderen Vorzeichen hierhergekommen, nämlich mit der Idee, in der Oberlausitz sesshaft zu werden. Und natürlich bedeutete das auch auszuloten, welche Möglichkeiten man hier vorfindet zum Leben und zum Arbeiten, um sich dieses Leben zu finanzieren. So habe ich plötzlich… Weiterlesen Eigentlich ist die Oberlausitz irgendwie so wie Kreuzberg früher einmal war


Wenn frau auf´s Baden nicht verzichten kann…

…muss halt manchmal improvisiert werden. Irgendjemand hat mal gesagt, dass Männer lieber duschen und Frauen lieber baden. Nun, als damals das Plumpsklo hinter dem Haus entgültig abgerissen wurde (ich hatte immer soo eine Angst, nachts dort mit dem Boden einzubrechen und in der Sch…. zu ertrinken. Und in der Tat: die Balken waren beim Abriss morsch, uah…), setzte sich mein Väterchen durch und ließ statt eines schicken Wannenbades im Gewölbe ein praktisches Duschbad in der Waschküche bauen. Auf dem Speicher jedoch stand die ganzen Jahre über die alte Zinkwanne meiner Omi und wartete geduldig auf den Tag, an dem sie… Weiterlesen Wenn frau auf´s Baden nicht verzichten kann…

Omis Zinkwanne

barrierefreier Zugang zum Haus

Barrierefrei Bauen – ein neues Berufsfeld mit Bedarf

Während meines Architekturstudiums vor vielen Jahren erntete ich viel Unverständnis in meinem Umfeld dafür, dass ich mich wenig für das Entwerfen von monumentalen Glasbauten oder repräsentativen Stadtflächen interessierte, sondern mich stattdessen für Barrierefreies und Ökologisches Bauen sowie eine Stadtplanung begeisterte, die sowohl soziale als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Meine Devise war und ist bis heute, dass das, was man tut, vor allem den Zweck haben sollte, den Bedürfnissen von Menschen Rechnung zu tragen und Wege zu finden, ihre Lebensqualität zu verbessern. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich vor drei Jahren vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin den Auftrag erhielt,… Weiterlesen Barrierefrei Bauen – ein neues Berufsfeld mit Bedarf


Ödnis oder Entwicklungspotential – alles eine Frage der Perspektive

Als Friedrichshain-Kreuzbergerin merke ich, mein Blick auf die Oberlausitz ist ein völlig anderer als der Blick derer, die schon immer hier waren. Als ich Anfang ´89 nach Berlin kam, waren es vor allem die vielen Möglichkeiten, die sich darboten, die mich so faszinierten. Ich war umgeben von Menschen, die experimentierten, die gestalteten, die Freiräume besetzten, die mit wenigen Mitteln aus Nichts etwas machten. Es ging dabei weniger darum, erfolgreiche “Startups” zu werden, sondern mehr um ein Lebensgefühl, darum, zuzulassen, dass man Ideen und Visionen hatte, Mitstreiter zu finden und es einfach zu versuchen. Und Spaß dabei zu haben. Freiräume können… Weiterlesen Ödnis oder Entwicklungspotential – alles eine Frage der Perspektive

nicht Florenz, sondern Zittau

Quartiermeister: gutes Bier trinken und Gutes dabei tun 1

Einer meiner Lieblings-Ahnen, Ernst Ferdinand Schmalfuß, war ab 1815 Branntweinbrenner, Stadtgerichtsbeisitzer und Bürgerdeputhierter in Zittau – vielleicht habe ich deshalb so ein Faible für das Brauerei- und Destillier-Handwerk. Leider hat dann anscheinend sein Erbe alles in den Sand gesetzt, so dass ich lediglich die schmalen Füße geerbt habe, aber die Branntweinbrennerei steht noch heute und beherbergt – neben einem Gewerbeanteil – nun altersgerechte Wohnungen. Was ich aber, glaube ich, auch von ihm geerbt habe, ist der Drang, mich – gemeinsam mit anderen – aktiv in die Stadt- oder Quartiersentwicklung einzumischen. Soziales und Wirtschaft einfach mal zusammen denken Durch meine Arbeit… Weiterlesen Quartiermeister: gutes Bier trinken und Gutes dabei tun


In der Höhle des Löwen 1

Einfach nur mal schnell die Mails checken Ich dachte ja, ich wäre clever, als ich mir bei der Telekom vor meiner Abreise “für den Übergang” noch schnell eine Test-Sim-Karte mit Internet-Guthaben (LTE) für 30 Tage bestellt und von Freunden eine hdspa-Antenne geliehen habe und dachte, dass ich so wenigstens meine Mails abrufen könnte….Hast Du schon einmal versucht, mit sagenhaften 39kb/s in´s Netz zu kommen? Das kannst Du Dir nicht vorstellen und das willst Du Dir auch nicht vorstellen. Also war erstmal nüscht mit Internet und Mails. In meinem Smartphone habe ich 2 Sim-Karten: eine Prepaid von Blau.de (seit kurzem im… Weiterlesen In der Höhle des Löwen

Bunzlauer Tippl

mein Herbstblick

Wieso mache ich das überhaupt?

Wieso bleibe ich nicht einfach in meiner netten kleinen Wohnung in Friedrichshain-Kreuzberg, umgeben von Freunden, Cafés und reichhaltigen (sub-)kulturellen Angeboten, da wo der Bär steppt? Nun, ich persönlich brauche beides – die unendlichen Möglichkeiten der Großstadt für den Verstand und die Anregungen für Herz und Seele, die man nur auf dem Land finden kann. Ruhe und die Möglichkeit zur Besinnung sind ein sehr wertvolles Gut, liebe Oberlausitzer, das man vor allem dann zu schätzen weiß, wenn man mitten in der Großstadt lebt und genau das nicht hat. Und die Entschleunigung, die man nur auf dem Land erleben kann, die Konzentration… Weiterlesen Wieso mache ich das überhaupt?


Samstag, 3.10.2015: Hallo Haus!

Irgendwie ist es gerade verhext mit der Technik: Mein Zigarettenanzünder geruht just in dem Moment den Geist aufzugeben, als ich losfahren will, also ist nüscht mit Navi, aber was soll´s, ich finde den Weg auch so. Bei traumhaftem Wetter geht es am Samstag los aus Berlin und bis Dresden verläuft auch alles sehr entspannt auf der Autobahn. Zwischen Dresden und Bautzen allerdings wird es deutlich unruhiger: jede Menge Möchtegern-Rennfahrer aus Dresden haben es gerade ganz eilig in die Oberlausitz zu kommen und liefern sich ihre Rennen. Gleichzeitig fahren andauernd Wagen des Bundesgrenzschutzes an mir vorbei. Das Akku meines Smartphones ist… Weiterlesen Samstag, 3.10.2015: Hallo Haus!

Fensterblick

© Klaus Both Schwerin Aus dem Werbeprospekt des VEB Metallbau Boizenburg: die "Variant" in ihrer vielfältigen Nutzung

wanted: tRaumerweiterungshalle 1

Vor einigen Monaten erhielt ich einen Anruf von einem Verein, der den Zugang zu seinem Vereinshaus, der Raumerweiterungshalle, barrierefrei gestalten wollte und dabei Unterstützung benötigte. Is ja ein geiler Name,  dachte ich, Berlin eben. Da heißt ein Frisör nicht einfach Frisör und ein Vereinshaus nicht einfach Vereinshaus. Nix Berlin. Und auch keine witzige Namensschöpfung eines Kultur-Vereins. Man lernt nie aus, auch nicht als Auch-Architektin, die sich für mobile Architektur interessiert. Jedenfalls fuhr ich mit einem meiner Rampenleger dorthin, um den jungen Leuten unter die Arme zu greifen, die löblicherweise von sich aus auf die Idee gekommen waren, Rollifahrer nicht mehr… Weiterlesen wanted: tRaumerweiterungshalle


Nur, wenn man auch ins Ungewisse springt, spürt man noch, dass man lebt

Kommendes Wochenende breche ich auf in die Oberlausitz und ich fühle mich, als würde ich als Einsiedlerin in die Wildnis eines unbekannten Landes auswandern. Völlig verrückt. Die Tatsache, dass ich diesmal vorhabe, nicht nur einen kurzen Urlaub dort zu verbringen, sondern erst einmal dort zu bleiben, lässt die Gegend, die mir seit meiner Kindheit vertraut ist, plötzlich völlig anders erscheinen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, wann und wie ich in Sachsen ins Netz kommen werde, um meinen Job zu machen und wie meine Auftragslage dort aussehen wird. Und es wird erst einmal schwierig werden, mit meinen Berliner Freunden… Weiterlesen Nur, wenn man auch ins Ungewisse springt, spürt man noch, dass man lebt

Oberlausitz

YAAM-Club Berlin

Immer nur der Spree folgen und dann irgendwann links

Schade, dass ich kein Boot habe – die Vorstellung ist schon nett, regelmäßig auf einem Hausboot von meiner einen Heimat Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin in die andere Heimat Oberlausitz zu schippern, wo eine der Spreequellen quasi bei meinem Haus um´s Eck entspringt. Wie ich jetzt darauf komme? Nun, heute hat ein Freund von mir, der seit langem Solarschiff-Fahrten auf der Spree organisiert, diese kleine Animation der Berliner Zeitung zur Spree auf Facebook gepostet, die mich daran erinnert hat, dass die Spree sich ja, genau wie ich, regelmäßig zwischen der Oberlausitz und Berlin bewegt. Vielleicht kann ich ihn ja irgendwann überreden, eine… Weiterlesen Immer nur der Spree folgen und dann irgendwann links


Spätpubertierend

Irgendwann wacht man auf und beginnt sich Fragen zu stellen – Fragen, die schon seit längerem in einem schlummern und nun mit aller Macht nach oben drängen. Man fragt sich, was eigentlich noch von dem Menschen übrig ist, der man einmal war, welche Ziele und Träume, die einem mit 20 so unglaublich wichtig waren, auch wirklich erreicht wurden. Ob man das, was man tut, auch wirklich tun will oder nur, weil man denkt, dass man es tun muss. Ob das Bild, das andere von einem haben, übereinstimmt mit dem Bild, wie man sich selbst sieht. Die Spätpubertierende Bei mir begann… Weiterlesen Spätpubertierend

Twentysomething

Mond und Kabel

Viele Wege führen ins Netz?

Das habe ich jedenfalls gedacht und musste mich eines Besseren belehren lassen, als ich Internet in meinem Häuschen auf dem Land in der Oberlausitz haben wollte. Also musste ich mich erst einmal schlau machen, welche Optionen und technischen Möglichkeiten für mich dort überhaupt zur Verfügung stehen und unter welchen Bedingungen. Damit Du nicht auch erst viele Stunden mit Recherchen verbringen musst, solltest Du auch in eine Gegend mit Funklöchern wollen, habe ich Dir hier eine nette kleine Übersicht zusammengestellt. Einwahl mit Telefonmodem oder ISDN (Schmalband) Es gibt tatsächlich noch Internet-Nutzer, die sich mit Telefonmodems (56 kbit/s) oder ISDN (zwei Kanäle… Weiterlesen Viele Wege führen ins Netz?


Der Schmalbandatlas

Die DSL-Gallier in der Oberlausitz

Ich gehöre ja nicht zu den Leuten, die sich leicht entmutigen lassen, wenn ich mir erst einmal etwas in den Kopf gesetzt habe – zur Not würde ich mir selbst eine Leitung von Berlin in die Oberlausitz legen. Aber, da ich ja nicht die einzige mit diesem Problem bin, beschloss ich meine Fühler auszustrecken und nach Leidensgenossen und Alternativen zu suchen. Der Dickschädel im positiven Sinne scheint auch eine sächsische Eigenschaft zu sein, die ich von meinem Vater geerbt habe. Erst hörte ich von einem Spezialisten, einem Geheimtipp, der angeblich Antennen auf den Dächern installiert, damit die Leute doch ins… Weiterlesen Die DSL-Gallier in der Oberlausitz


keep calm and connect you

Wenn die Realität die Virtualität einholt

Eigentlich war ich davon ausgegangen, meinen Traum vom ländlichen Wohnsitz relativ schnell und spontan zu realisieren. Unabhängig und mobil arbeiten, egal an welchem Ort – wie verlockend das klingt. Ich sitze in meinem Haus auf dem Dorf, mach meinen Job und bin mit dem Rest der Welt verbunden. Was in Afghanistan mühelos zu funktionieren scheint, müsste doch in der Oberlausitz erst recht funktionieren. Und nur, wenn es absolut notwendig zu sein scheint, fahre ich dann halt nach Berlin. Pustekuchen. Tatsächlich widme ich meine Zeit derzeit nicht meinen geplanten Kunst-und Kultur-Projekten, sondern lerne gerade alle Facetten und technischen Möglichkeiten der Internetübertragung… Weiterlesen Wenn die Realität die Virtualität einholt


Das war´s jetzt etwa?

Vor etwa zwei Wochen wartete ich bei der Hausärztin meiner Mutter auf ein Rezept für sie. Auch, wenn es mir unwirklich vorkommt: ich bin jetzt – wie sagt man so schön – in meiner “Lebensmitte” angekommen. Das heißt, meine Kinder stehen noch nicht auf ihren eigenen Füßen und meine 80-jährige Mutsch benötigt mehr und mehr Unterstützung im Alltag. Es ist abzusehen, dass sie es in nicht allzu ferner Zeit überhaupt nicht mehr alleine schaffen wird und jetzt, nachdem sie einen Eingriff am Herzen hatte, war ich bei ihr in Aachen, damit sie wieder auf die Füße kommen konnte und um… Weiterlesen Das war´s jetzt etwa?

Bahngleise an der Warschauer Straße

Blümchen

Should I stay…

Über Sachsen hört man derzeit nur Schlechtes und die Sachsen selbst scheinen eher zu verstehen, wenn jemand ihr Land verlassen möchte, als dass er oder sie sich freiwillig dort niederlässt. Nazis, Arbeitslosigkeit und fehlende Infrastruktur sind tägliche Schreckgespenster und im Westen ist sowieso alles besser… Einige meiner Berliner Freunde halten mich ja für völlig bekloppt, andere sind völlig begeistert. Die meisten kreativen Menschen haben sich ja Gottseidank die Begeisterungsfähigkeit von Kindern erhalten, die dort noch Schönheit und Inspiration entdecken, wo andere nur den Mangel sehen. Ich selbst bin ebenfalls völlig hin- und hergerissen. Bin ich in der Lage, alleine in… Weiterlesen Should I stay…