tRaumberufe

Es gibt sie, die tRaumberufe, zumindest haben einige sie schon gefunden. Auch auf dem Land.


Peter Pan lebt in der Oberlausitz – ich habe ihn gesehen!

Es gibt ihn tatsächlich: einen soziokulturellen Ort in der Oberlausitz, an dem Natur, Kunst und Kultur aufeinandertreffen, das Oberlausitzer „Nimmerland“ von Peter Pan, die Kulturinsel Einsiedel. Vergangenes Wochenende habe ich ihn für mich entdeckt, als dort wieder einmal zum Folklorum und zu den Turisedischen Festspielen gerufen wurde. Die (Baum-) Häuser sind hier schief und bunt, die Tiere leben auf den Dächern und überall auf der riesigen Fläche des Erlebnisparks warten diesseits und jenseits der Neiße geheimnisvolle Orte darauf, entdeckt zu werden. Der Fantasie werden hier passiv und aktiv keinerlei Grenzen gesetzt, alles scheint ständig im Fluss zu sein, nichts bleibt, wie es… Weiterlesen Peter Pan lebt in der Oberlausitz – ich habe ihn gesehen!


Hundephysiotherapie: Hunde sind bei Stefanie Kaden in guten Händen

tRaumberufe auf dem Land – heute: Patienten auf 4 Beinen

Unbestritten: das Leben auf dem Land ist ein völlig anderes als in der Stadt. Doch während die Medien in der Regel am liebsten darüber berichten, was auf dem Land alles fehlt, gibt es dort natürlich auch gleichzeitig Dinge und Möglichkeiten, die man in der Stadt seltener bis gar nicht antrifft. Berufe mit Tieren zum Beispiel. In letzter Zeit sind mir immer wieder Frauen über den Weg gelaufen, die ihren Traum verwirklicht haben, mit Tieren zu arbeiten. Einige davon sind gerade deshalb in die Oberlausitz gezogen, andere sind weggezogen und zurückgekehrt und wieder andere wollten nie weg von dort. Eine davon ist… Weiterlesen tRaumberufe auf dem Land – heute: Patienten auf 4 Beinen


Mein tRaumberuf: Irgendwas mit Tieren…

Foto: Monique Münch Die beruflichen Möglichkeiten gehören zu den wesentlichen Entscheidungskriterien an einem Ort zu bleiben oder zu gehen. Und in der Regel hören wir davon, dass Menschen vom Land in die Stadt flüchten, weil sie glauben, dort mehr berufliche Möglichkeiten zu haben als auf dem Land. Nun, alles ist relativ. Tatsächlich ist die Arbeitslosenquote in Berlin seit Jahren höher als in der Oberlausitz und die durchschnittlich etwas höheren Gehälter werden schnell von den deutlich höheren Lebenshaltungskosten aufgefressen. Und dann kommt es natürlich auch noch darauf an, was man eigentlich tun möchte. Während in Berlin gefühlt jede_r Zweite „irgendwas mit… Weiterlesen Mein tRaumberuf: Irgendwas mit Tieren…

Landschaft mit Pferden Foto: Monique Münch

Reisen mit Behinderung in Berlin | Copyright:  © visitBerlin, Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Barrierefrei zum Arzt? Achtung Hindernisse!

Während meiner Studienzeit war ich, glaube ich, tätsächlich für einige meiner Kommilitoninnen so etwas wie ein Freak,  weil mich – im Gegensatz zu ihnen – Themen wie Barrierefreiheit, ökologisches Bauen und soziale Stadtentwicklung mehr interessiert haben als einfach nur repräsentative gläserne Büropaläste. Soziale und nachhaltige Themen eben. Als ich realisierte, dass sich an diesem „brennenden“ Interesse leider bei vielen Architekt/innen und Handwerker/innen auch nach 20 Jahren immer noch nichts geändert hat, begann ich 2012 mit Unterstützung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ein Expert/innen-Netzwerk aufzubauen: Die Rampenleger. „Rampenleger“ sichern altersgerechtes Wohnen ab Friedrichshain-Kreuzberg. Wir alle werden älter. Und damit auch gebrechlicher. Unsere Umwelt… Weiterlesen Barrierefrei zum Arzt? Achtung Hindernisse!


Endlich Land sehen – heute: „Einfach tun!“, sagt Monique aus Berlin

Warum zieht eigentlich jemand in die Oberlausitz? Was sind das für Menschen, wie alt sind die, was machen die da? Nun, wie ich festgestellt habe, sind das ganz unterschiedliche Menschen: unterschiedliches Alter, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Lebenssituation. Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: die Sehnsucht nach #Landleben, nach #Selbstverwirklichung, nach einem #Neubeginn in ihrem Leben. Und alle können damit leben oder finden es sogar besonders spannend, dass etwas erst noch im Werden begriffen ist: das alte Haus, das oft erst nach und nach saniert wird und lange Zeit eine Baustelle (mit vielen Optionen) bleibt, eine berufliche (Neu-) Orientierung, die manchmal schrittweise… Weiterlesen Endlich Land sehen – heute: „Einfach tun!“, sagt Monique aus Berlin

Pferde

Virtuelle Spaziergänge durch die Oberlausitz

Klar – man kann auch nur seinem Instinkt folgen, einfach drauflos fahren oder losmarschieren und sich dann von dem überraschen lassen, was kommt und was man vorfindet. Mache ich extrem gerne, wenn ich Zeit genug habe, um entspannt durch die Gegend zu gondeln und völlig gelassene Beifahrer habe, die genauso drauf sind. Mindestens genau so oft nutze ich jedoch – wie wohl die meisten heutzutage – im Vorfeld Google #Maps, vor allem, wenn ich meinen Liebsten eine Freude machen möchte. Dabei will ich mir nicht nur den Weg einprägen, sondern mir vorab mit Hilfe der Fotos und Texte schon einmal… Weiterlesen Virtuelle Spaziergänge durch die Oberlausitz


Endlich Land sehen! Heute: „Gemeinsam am Rotstein“

Es war einmal eine kleine Familie, die lebte auf einem alten Hof mit Hühnern und Katzen am Rande des Weilers #Dolgowitz, der vor langer Zeit einmal von Slawen erbaut wurde und heute zu dem kleinen Städtchen #Löbau in der #Oberlausitz gehört. Manchmal stromerten Eltern und Kinder nicht nur über ihre eigenen Weiden und Wiesen, sondern auch über das nahegelegene Rotstein-Bergmassiv. Dort, im ältesten Naturschutzgebiet Sachsens fanden sie Kräuter und Pilze und begegneten seltenen Vögeln und Wild und manchmal spielten sie auf dem Gipfel in den Wall- und Grabenruinen einer ehemaligen Wallburg Verstecken. So oder ähnlich beginnen Märchen oder Marketingtexte. Märchenhaft… Weiterlesen Endlich Land sehen! Heute: „Gemeinsam am Rotstein“

Landkind Raumpioniere

Per Anhalter durch die Oberlausitz, ganz ohne Finger zeigen. Die Mitfahrbank macht es möglich. | Foto: Bürgerliste Löbau

Wozu denn Mobilität? Einfach ausharren, abwarten, sitzen bleiben

Als meine Mutsch noch jung war und wahrscheinlich noch niemand das Wort Mobilität kannte, war es für fast alle Dörfler_innen in der Oberlausitz noch selbstverständlich, regelmäßig auch Strecken von 4 km oder mehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Natürlich könnte man sich jetzt zurücklehnen und plädieren, dass die Leute das bitteschön auch heute noch genauso tun könnten. Regelmäßiges Laufen und Fahrrad fahren stärken ja schließlich auch noch die Gesundheit. Abgesehen von dem demographischen Wandel in der Oberlausitz und dem damit verbunden hohen Anteil der Älteren hier, muss man aber bei allem Gesundheitsbewusstsein trotzdem einmal feststellen: diese Zeiten… Weiterlesen Wozu denn Mobilität? Einfach ausharren, abwarten, sitzen bleiben


Upcycling, kooperatives und nachhaltiges Wirtschaften: so geht´s

Hey, hallo zurück, schön Dich zu sehen- auch schon mal an Upcycling gedacht? KOKO SCHULTZ & FREUNDE im LADEN FÜR NACHHALTIGES DESIGN sind, finde ich,  ein Beispiel für einen gelungenen und sympathischen Zusammenschluss von Einzelunternehmen in Berlin-Kreuzberg, die auch noch ein spannendes gemeinsames Thema haben: Upcycling. Heute nehme ich Dich mal mit – so wie sonst angehende Unternehmer_innen oder andere Besucher_innen-gruppen – und stelle Dir das Konzept und die Menschen dahinter vor.

LADEN FÜR NACHHALTIGES DESIGN / Koko Schultz & Freunde Foto: ©tRaumpilotin

Mandau-Höfe/ehem. Schubertsche Weberei in Zittau

Eigentlich ist die Oberlausitz irgendwie so wie Kreuzberg früher einmal war

Wohnst Du noch oder….? Seit meiner frühesten Kindheit habe ich fast jedes Jahr einen Teil meines Urlaubs bei meinen Verwandten in der Oberlausitz verbracht. Die Gegend und die Menschen sind mir also nicht völlig fremd und natürlich hat es mich immer interessiert, was dort los ist und was sich neu entwickelt hat. Im Oktober diesen Jahres jedoch bin ich unter ganz anderen Vorzeichen hierhergekommen, nämlich mit der Idee, in der Oberlausitz sesshaft zu werden. Und natürlich bedeutete das auch auszuloten, welche Möglichkeiten man hier vorfindet zum Leben und zum Arbeiten, um sich dieses Leben zu finanzieren. So habe ich plötzlich… Weiterlesen Eigentlich ist die Oberlausitz irgendwie so wie Kreuzberg früher einmal war


Barrierefrei Bauen – ein neues Berufsfeld mit Bedarf

Während meines Architekturstudiums vor vielen Jahren erntete ich viel Unverständnis in meinem Umfeld dafür, dass ich mich wenig für das Entwerfen von monumentalen Glasbauten oder repräsentativen Stadtflächen interessierte, sondern mich stattdessen für Barrierefreies und Ökologisches Bauen sowie eine Stadtplanung begeisterte, die sowohl soziale als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Meine Devise war und ist bis heute, dass das, was man tut, vor allem den Zweck haben sollte, den Bedürfnissen von Menschen Rechnung zu tragen und Wege zu finden, ihre Lebensqualität zu verbessern. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich vor drei Jahren vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin den Auftrag erhielt,… Weiterlesen Barrierefrei Bauen – ein neues Berufsfeld mit Bedarf

barrierefreier Zugang zum Haus

nicht Florenz, sondern Zittau

Ödnis oder Entwicklungspotential – alles eine Frage der Perspektive

Als Friedrichshain-Kreuzbergerin merke ich, mein Blick auf die Oberlausitz ist ein völlig anderer als der Blick derer, die schon immer hier waren. Als ich Anfang ´89 nach Berlin kam, waren es vor allem die vielen Möglichkeiten, die sich darboten, die mich so faszinierten. Ich war umgeben von Menschen, die experimentierten, die gestalteten, die Freiräume besetzten, die mit wenigen Mitteln aus Nichts etwas machten. Es ging dabei weniger darum, erfolgreiche „Startups“ zu werden, sondern mehr um ein Lebensgefühl, darum, zuzulassen, dass man Ideen und Visionen hatte, Mitstreiter zu finden und es einfach zu versuchen. Und Spaß dabei zu haben. Freiräume können… Weiterlesen Ödnis oder Entwicklungspotential – alles eine Frage der Perspektive


Quartiermeister: gutes Bier trinken und Gutes dabei tun

Einer meiner Lieblings-Ahnen, Ernst Ferdinand Schmalfuß, war ab 1815 Branntweinbrenner, Stadtgerichtsbeisitzer und Bürgerdeputhierter in Zittau – vielleicht habe ich deshalb so ein Faible für das Brauerei- und Destillier-Handwerk. Leider hat dann anscheinend sein Erbe alles in den Sand gesetzt, so dass ich lediglich die schmalen Füße geerbt habe, aber die Branntweinbrennerei steht noch heute und beherbergt – neben einem Gewerbeanteil – nun altersgerechte Wohnungen. Was ich aber, glaube ich, auch von ihm geerbt habe, ist der Drang, mich – gemeinsam mit anderen – aktiv in die Stadt- oder Quartiersentwicklung einzumischen. Soziales und Wirtschaft einfach mal zusammen denken Durch meine Arbeit… Weiterlesen Quartiermeister: gutes Bier trinken und Gutes dabei tun


Bunzlauer Tippl

In der Höhle des Löwen

Einfach nur mal schnell die Mails checken Ich dachte ja, ich wäre clever, als ich mir bei der Telekom vor meiner Abreise „für den Übergang“ noch schnell eine Test-Sim-Karte mit Internet-Guthaben (LTE) für 30 Tage bestellt und von Freunden eine hdspa-Antenne geliehen habe und dachte, dass ich so wenigstens meine Mails abrufen könnte….Hast Du schon einmal versucht, mit sagenhaften 39kb/s in´s Netz zu kommen? Das kannst Du Dir nicht vorstellen und das willst Du Dir auch nicht vorstellen. Also war erstmal nüscht mit Internet und Mails. In meinem Smartphone habe ich 2 Sim-Karten: eine Prepaid von Blau.de (seit kurzem im… Weiterlesen In der Höhle des Löwen


Wieso mache ich das überhaupt?

Wieso bleibe ich nicht einfach in meiner netten kleinen Wohnung in Friedrichshain-Kreuzberg, umgeben von Freunden, Cafés und reichhaltigen (sub-)kulturellen Angeboten, da wo der Bär steppt? Nun, ich persönlich brauche beides – die unendlichen Möglichkeiten der Großstadt für den Verstand und die Anregungen für Herz und Seele, die man nur auf dem Land finden kann. Ruhe und die Möglichkeit zur Besinnung sind ein sehr wertvolles Gut, liebe Oberlausitzer, das man vor allem dann zu schätzen weiß, wenn man mitten in der Großstadt lebt und genau das nicht hat. Und die Entschleunigung, die man nur auf dem Land erleben kann, die Konzentration… Weiterlesen Wieso mache ich das überhaupt?

mein Herbstblick

© Klaus Both Schwerin Aus dem Werbeprospekt des VEB Metallbau Boizenburg: die "Variant" in ihrer vielfältigen Nutzung

wanted: tRaumerweiterungshalle

Vor einigen Monaten erhielt ich einen Anruf von einem Verein, der den Zugang zu seinem Vereinshaus, der Raumerweiterungshalle, barrierefrei gestalten wollte und dabei Unterstützung benötigte. Is ja ein geiler Name,  dachte ich, Berlin eben. Da heißt ein Frisör nicht einfach Frisör und ein Vereinshaus nicht einfach Vereinshaus. Nix Berlin. Und auch keine witzige Namensschöpfung eines Kultur-Vereins. Man lernt nie aus, auch nicht als Auch-Architektin, die sich für mobile Architektur interessiert. Jedenfalls fuhr ich mit einem meiner Rampenleger dorthin, um den jungen Leuten unter die Arme zu greifen, die löblicherweise von sich aus auf die Idee gekommen waren, Rollifahrer nicht mehr… Weiterlesen wanted: tRaumerweiterungshalle


Immer nur der Spree folgen und dann irgendwann links

Schade, dass ich kein Boot habe – die Vorstellung ist schon nett, regelmäßig auf einem Hausboot von meiner einen Heimat Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin in die andere Heimat Oberlausitz zu schippern, wo eine der Spreequellen quasi bei meinem Haus um´s Eck entspringt. Wie ich jetzt darauf komme? Nun, heute hat ein Freund von mir, der seit langem Solarschiff-Fahrten auf der Spree organisiert, diese kleine Animation der Berliner Zeitung zur Spree auf Facebook gepostet, die mich daran erinnert hat, dass die Spree sich ja, genau wie ich, regelmäßig zwischen der Oberlausitz und Berlin bewegt. Vielleicht kann ich ihn ja irgendwann überreden, eine… Weiterlesen Immer nur der Spree folgen und dann irgendwann links

YAAM-Club Berlin

Der Schmalbandatlas

Die DSL-Gallier in der Oberlausitz

Ich gehöre ja nicht zu den Leuten, die sich leicht entmutigen lassen, wenn ich mir erst einmal etwas in den Kopf gesetzt habe – zur Not würde ich mir selbst eine Leitung von Berlin in die Oberlausitz legen. Aber, da ich ja nicht die einzige mit diesem Problem bin, beschloss ich meine Fühler auszustrecken und nach Leidensgenossen und Alternativen zu suchen. Der Dickschädel im positiven Sinne scheint auch eine sächsische Eigenschaft zu sein, die ich von meinem Vater geerbt habe. Erst hörte ich von einem Spezialisten, einem Geheimtipp, der angeblich Antennen auf den Dächern installiert, damit die Leute doch ins… Weiterlesen Die DSL-Gallier in der Oberlausitz